Bei einem Fake-Gewinnspiel mitgemacht — was jetzt zu tun ist
Wurde nur eine E-Mail-Adresse angegeben, ist der Schaden begrenzt: abmelden, Absender als Spam markieren und telefonisch nichts bestätigen. Sind Geld, Kartendaten oder eine Ausweiskopie im Spiel, sofort die Bank kontaktieren und alles dokumentieren.

Die ersten 24 Stunden
Zahlungen über die Bank stoppen oder zurückbuchen. Passwörter aller Konten ändern, deren Zugangsdaten auf der Seite eingegeben wurden. Anrufe zum angeblichen „Gewinn" nicht bestätigen und niemals einen per SMS erhaltenen Code vorlesen.
Dokumentieren
Screenshots der Seite, der E-Mails samt vollständigem Kopfbereich und aller Zahlungsbelege sichern. Genau danach fragen Bank, Verbraucherzentrale oder Polizei.
Wo man es meldet
In Deutschland nehmen die Verbraucherzentralen Hinweise zu dubiosen Aktionen entgegen, unerwünschte Werbeanrufe lassen sich bei der Bundesnetzagentur melden, und Betrug mit Vermögensschaden gehört zur Polizei. Eine Datenschutzbeschwerde geht an die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes des Veranstalters.
Häufige Fragen
- Bekomme ich mein Geld zurück?
- Bei Kartenzahlungen und Lastschriften oft ja, wenn man schnell handelt — die Bank nach Rückbuchung oder Chargeback fragen.
- Die haben meine E-Mail — was nun?
- Mit Spam rechnen, nichts darin anklicken und die Sperrregeln des Anbieters nutzen. Mit einer E-Mail-Adresse allein kann niemand Geld abbuchen.
- Wie erkenne ich das nächste Mal früher?
- Vor jeder Teilnahme die sieben Prüfpunkte aus unserem Ratgeber zum Erkennen seriöser Gewinnspiele durchgehen.